Neues aus der Delegiertenversammlung
Meldung vom 09.12.2013 | Übergemeindlich

Jahresprogramm 2014 und der neue Vorstand wurde gewählt

esjw Reutlingen: Mit Zuversicht in ein arbeitsreiches 2014

Es ist ein ambitioniertes Jahresprogramm für 2014, das Klaus Petzold, 1. Vorsitzender des esjw (Evangelisches Stadtjugendwerk), den Delegierten der Kirchengemeinden bei der jüngsten Versammlung vorstellte. 25 Projekte in jeder Größenordnung wollen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im kommenden Jahr verwirklichen, wenngleich noch zwei Personalentscheidungen aus stehen. Zu den geplanten Projekten gehören gut eingeführte und renommierte Vorhaben wie der große, bunte Kinderkirchentag für Kinder aus allen Stadtteilen in Jubilate Ende Juni und TEN SING, eine Aktion mit der Kreuzkirchengemeinde und dem CVJM, bei der Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Stärken zu finden. Hier treffen sich wöchentlich 35 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, um eine eigene Bühnenshow auf die Beine zu stellen. Stattfinden wird diese am 5. April und schon jetzt üben die Chor- und Bandmitglieder, werden Choreographien eingeübt und Theaterrollen geprobt – zu Themen, die Jugendlichen auf der Seele brennen. Die Basis der TEN SING Arbeit ist die Eigenverantwortlichkeit der Jugendlichen. Der Slogan "Surprise yourself" steht für das Konzept hinter TEN SING.

Wie in den vergangen Jahren wird es auch wieder Projekte unter Mitwirkung des Stadtjugendpfarrers und mit dem Evang. Bezirksjugendwerk geben. Beispiele dafür sind das Schulungsprogramm Upgrade in den Herbstferien und die Jugendfreizeit Update an Himmelfahrt. Besonderes Augenmerk im Jahresprogramm erhält der sogenannte Konfi-Wiki, der Kongress zur Konfirmanden- und Jugendarbeit, am 22.2.14 im Matthäus-Alber-Haus. Vorbereitet wird dieser Impulstag für Mitarbeitende und Multiplikatoren in der Konfi –Arbeit unter anderem von Matthias Rumm (Stadtjugendpfarrer), Jürgen Braun (Evangelisches Bezirksjugendwerk) und anderen Mitgliedern des Fachausschusses für Konfirmandenarbeit und Jugendarbeit von ptz (Pädagogisch- Theologisches Zentrum) und ejw (Evangelisches Jugendwerk Württemberg) . Ein etwa zehnköpfiges Team von meist Jungscharmitarbeitenden kümmert sich derweil um das im März anstehende Kinderwinterwochenende im Haus Kalkweil in Rottenburg, das für Kinder und Jungscharen von der ersten bis zur sechsten Klasse gedacht ist.

Am 6. Dezember beginnt eine Kooperation mit der Eichendorff-Realschule. Im für Realschulen konzipierten und Baden-Württemberg weit anerkannten Programm „j-SMP“ (Junior-Schülermentoren-Programm) werden Acht- und Neuntklässler zu Mentoren ausgebildet, die nicht nur in der Schule als Pausenbegleitung für jüngere Mitschüler zum Einsatz kommen sondern sich auch außerschulisch engagieren können.

Mit dieser Kooperation weitet das esjw nach erfolgreichen Modellversuchen in Grundschulen sein Engagement im Bereich „Jugendarbeit und Schule“ aus. Neu gestartet werden soll zudem eine Interkonfessionelle Jugendgruppe.

Doch trotz guter Erfahrungen und Erfolgen in der Vergangenheit musste Klaus Petzold bei der Aufzählung der künftigen Pläne auch Abstriche machen. Aufgrund der Personalsituation wird es 2014 keinen Jugendleiter-Grundschulungskurs Trainee Nord geben können. Haupt-Zielgruppen der esjw-Arbeit sind vor allem Jugendliche, Kinder und Familien. Die Gemeindediakonie bleibt auch im Jahresprogramm zunächst unterrepräsentiert. Grund genug für den esjw-Geschäftsführer Diakon Achim Wurst, ein neuzugründendes Netzwerk Gemeindediakonie vorzustellen, in der die Diakoniebeauftragten der Kirchengemeinden verstärkt miteinander kommunizieren und sich austauschen können.

Noch in der Diskussion bis Juni bleibt zudem das vorgestellte Konzept für ein gemeinsames Erscheinungsbild auf Flyern, konkret meint dieses die Kombination des esjw-Logos und die Erkennungszeichen der Kirchengemeinden. Hier solle eine gemeinsame und leicht zu handhabende Lösung gefunden werden.

Bei den anschließenden Wahlen wurden der amtierende Vorstand für zwei weitere Jahre mit großer Mehrheit wieder- und neugewählt: Klaus Petzold als 1. Vorsitzender, Miriam Ghreieb als 2. Vorsitzende, Traudl Brecht als Kassiererin. Weitere Mitglieder des Vorstands sind nun Achim Großmann, Michael Grusa, Jana Heißwolf, Katharina Koch und Thomas Schmid. Diakon Achim Wurst wurde als hauptamtlicher Mitarbeiter im Amt des Geschäftsführers einstimmig für weitere sechs Jahre bestätigt. Verabschiedet wurden die langjährigen Vorstandsmitglieder Alexander Herzog und Michael Tempel. Der scheidende Finanzvorstand hatte zuvor noch den Bewirtschaftungsplan für 2014 vorgestellt. Dieser umfasst ein Volumen von rund 77.000 Euro und weist erstmals einen Anteil am neuen Zuschuss der Stadt Reutlingen aus, der über den Stadtjugendring den Jugendverbänden für Jugendleiter-Schulung gewährt wird. Der Bewirtschaftungsplan wurde von der Delegiertenversammlung per Abstimmung angenommen, ebenso wurde der Vorstand entlastet.

Mit Zuversicht für das kommende Jahr ließen die Delegierten den informationsreichen Abend in einem besinnlichen Tagesrückblick mit Abendgebet und Liedern aus dem neuen Liederbuch ausklingen. Die nächste Delegiertenversammlung wird am 24. März 2014 in der Kreuzkirche sein. (esjw)



Der neue Vorstand des Evangelischen Stadtjugendwerks Reutlingen (esjw).

Miriam Ghreieb (2. Vorsitzende)
Achim Wurst (Diakon, Geschäftsführer)
Klaus Petzold (1. Vorsitzender)
Katharina Koch
Michael Grusa
Jana Heißwolf
Traudl Brecht (Kassiererin)
Thomas Schmid
Achim Großmann
Matthias Rumm (Stadtjugendpfarrer)

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